Leitbild
Ich glaube, unsere sozialökologische Krise entsteht durch eine tiefe Entfremdung – von uns selbst, voneinander und von der Natur. Deshalb engagiere ich mich für die Veränderung kultureller Paradigmen, die unsere planetarischen Zukunftsperspektiven formen.
Biografie
Dr. Laura Santamaria ist eine Designforscherin und Kulturstrategin, die an der Grenze der Kommunikation, öffentlichen Vorstellungskraft und sozialökologischen Veränderung arbeitet. Ihre Arbeit konzentriert sich darauf, wie Geschichten, Symbole und gemeinsame Bedeutungen die Entscheidungen der Gesellschaften prägen und wie das Verschieben dieser Narrative gerechtere, regenerative Zukunftsperspektiven freisetzen kann. Mit über zwanzig Jahren Erfahrung in Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Industrie hilft Laura Organisationen und Gemeinschaften, komplexe Umweltprobleme in Botschaften zu übersetzen, die Menschen bewegen, weil sie tief verankert sind. Als Forschungsleiterin am Royal College of Art und Gründerin des Sublime Magazine fördert sie Nachhaltigkeit als kulturelle Transformation, die in Zweck, kollektiver Ermächtigung und Handlungsfähigkeit verwurzelt ist. Ihre Rahmenwerke, einschließlich Con[text] und Design for Empowerment, stärken die kulturelle Kapazität, fordern veraltete Paradigmen heraus und erweitern, was wir für die Menschheit und die Ökosysteme, von denen wir abhängen, für möglich halten. Sie ist der Ansicht, dass sich bei einem Wandel unseres Weltbildes völlig neue Möglichkeiten für die Menschheit und den Planeten eröffnen.
Fragebogen
Wo möchten Sie Veränderungen fördern und warum?
Ich möchte die Narrative verändern, die unser Leben und unsere Vorstellung von einer gemeinsamen Zukunft leiten, weil echter Wandel in den Geschichten beginnt, die wir uns über uns selbst und unseren Platz auf diesem Planeten erzählen.
Was oder wer hat Sie während Ihrer beruflichen Laufbahn beeinflusst?
Ich wurde von Menschen beeinflusst, die Annahmen in Frage stellen, die sich nicht mit dem ‚Unmöglichen‘ abfinden, die sich die Ärmel hochkrempeln und, anstatt um Veränderungen zu bitten, selbst damit beginnen.
Wir alle haben diese bedeutenden Momente oder Situationen (Erfolg oder Scheitern); welcher war Ihrer und was haben Sie daraus gelernt?
Ein entscheidender Moment kam nach dem Burnout. Der ständige Konflikt zwischen Kopf, Hand und Herz hatte zu Erschöpfung und Selbstsabotage geführt. Als ich zuließ, dass meine Forschung, Intuition und gelebte Erfahrung endlich zusammentrafen, änderte sich etwas tiefgreifend. Diese Integration gab mir den Mut, mit Authentizität zu führen und der Welt das Beste von mir zu geben.