Marcel Schouwenaar

  • KI & digitale Ethik
  • Niederlande

Leitbild

Umwandlung kritischer Perspektiven in Chancen für verantwortungsvolle, gerechte und nachhaltige Wege in die Zukunft.

Biografie

Marcel Schouwenaar ist Designer, Forscher und Erfinder, der sich der Förderung verantwortungsvoller und menschenzentrierter Technologie verschrieben hat. Im Jahr 2024 gründete er ScrollScrollScroll, ein Design-Kollektiv, das sich darauf konzentriert, jungen Menschen zu helfen, die Kontrolle über ihre Zeit und Aufmerksamkeit zurückzugewinnen. Seine Arbeit kombiniert wissenschaftliche Einsichten, technologische Expertise und strategisches Design, um Lösungen zu entwickeln, die digitale Autonomie und Wohlbefinden stärken.nnAls Verfechter des ethischen Einsatzes von Technologie hat Marcel mehrere Initiativen mitbegründet, die öffentliche und professionelle Diskurse prägen, darunter die ThingsCon-Konferenzen und die Just Things Foundation. Er hat in verschiedenen Advisory Boards wie dem ClickNL und dem Creative Industries Fund NL mitgewirkt und war Gastdozent an verschiedenen Universitäten und Design-Akademien.nnEr hat mit Organisationen wie LEGO, LEGO Education, Festool, der Stadt Amsterdam und dem MIT Media Lab gearbeitet. Bevor er ScrollScrollScroll gründete, verbrachte Marcel zwölf Jahre als Mitbegründer und Kreativdirektor des Designstudios The Incredible Machine.

Fragebogen

Wo möchten Sie Veränderungen fördern und warum?

Entmystifizierung neuer Technologien, damit Organisationen sie verantwortungsvoll nutzen und den Fortschritt auf nachhaltigere und gerechtere Zukünfte lenken können.

Was oder wer hat Sie in Ihrer beruflichen Laufbahn beeinflusst?

Die ThingsCon-Community hat mein Denken über verantwortungsvolle Technologie stark geprägt, indem sie Theorie, Praxis und Policy miteinander verbindet. Ihr Einfluss begleitet mich und ich bin bestrebt, es weiterzugeben.

Wir alle haben diese bedeutenden Momente oder Situationen (Erfolg oder Misserfolg); welche war Ihre und was haben Sie daraus gelernt?

Das frühe Internet der späten 90er und frühen 2000er Jahre hat mich tief geprägt: ein Raum, in dem alles möglich schien und nichts feststand. Diese Ära lehrte mich, mutig zu experimentieren und Annahmen zu hinterfragen. Ich bemühe mich immer noch, diese Pionierenergie und diesen Optimismus in die heute stärker konsolidierte technologische Landschaft einzubringen.