Leitbild
Mein Auftrag ist es, Barrierefreiheit, Inklusion und ungehindertes, auf Gleichheit fokussiertes Design auf jeder Ebene der europäischen Policy und Praxis zu verankern, um inklusive Zukünfte mit neurodivergenten, behinderten, marginalisierten und benachteiligten Gemeinschaften zu co-kreieren.
Biografie
Natasha Trotman ist eine Equalities Designerin und Forscherin, deren Praxis darauf abzielt, die Grenzen des Wissens über Neurodivergenz, Behinderung und marginalisierte Erfahrungen durch Equalities Design zu erweitern. Sie verfolgt diesen Ansatz durch eine intersektionale Designperspektive. Mit einem Master-Abschluss in Informations-Erfahrungsdesign vom Royal College of Art (RCA) sowie Qualifikationen in Daten- und Systemanalyse von der University of Oxford und in therapeutischen Künsten umfasst Natashas vielfältige Praxis therapeutische Künste, investigatives Spiel und Policy Design. Sie sitzt in einem lokalen Inklusionsdesign-Prüfungsausschuss und im Strategischen Implementierungsboard für Co-Production Matters (pan-Behinderung, Neurodiversität). Sie hat Forschungspositionen am RCA’s Helen Hamlyn Centre for Design (HHCD) innegehabt. Sie hat zum Wellcome Trust, HHCD Design und dem Mind Research Projekt beigetragen und sich auf die Co-Kreation mit neurodiversen und behinderten Gemeinschaften fokussiert. Natasha ist eine Design Council Expertin, Mitglied des Advisory Boards für das DisOrdinary Architecture Project und gehört der British Council Arts and Creative Economy Advisory Group an. Sie leitet gemeinsam das globale Forschungs- und Aktionsnetzwerk der UN für einen neuen öko-sozialen Vertrag (GRAN-ESC) zur Gruppe ‚Behinderungen, Intersektionalitäten und öko-soziale Verträge‘. Sie ist Fellow der Royal Society of Arts, Mitglied der Chartered Society of Designers und Fellow des Institute of Equality and Diversity Professionals. Außerdem bietet sie Beratung für Wellcome an, co-designt und co-leitet deren Social Justice Curriculum.
Fragebogen
Wo möchten Sie Veränderungen fördern und warum?
Ich strebe an, Veränderungen in barrierefreiem, inklusivem, ungehindertem Gleichheitsdesign in der europäischen Policy und Praxis zu fördern, um neurodivergenten, behinderten und marginalisierten Gemeinschaften zu ermöglichen, Zukünfte zu co-kreieren und zu co-produzieren, die niemanden zurücklassen.
Was oder wer hat Sie in Ihrer beruflichen Laufbahn beeinflusst?
Am meisten wurde ich von meiner Mutter, Großmutter, Urgroßmutter und meinen Mentoren beeinflusst, deren Widerstandskraft, Einsicht, Mitgefühl und Fürsorge meinen beruflichen Weg nachhaltig geprägt haben.
Wir alle haben diese bedeutenden Momente oder Situationen (Erfolg oder Misserfolg); welcher war Ihrer und was haben Sie daraus gelernt?
Ein entscheidender Moment war die Erkenntnis, dass sinnvolle Veränderung in Barrierefreiheit, Inklusion und Equalities Design kein Ziel, sondern eine kontinuierliche, gemeinsame Reise ist. Ich habe gelernt, dass Selbstmitgefühl genauso wichtig ist wie Empathie für andere und dass Offenheit für neue Entwicklungen ein tiefgehendes, kontinuierliches Wachstum und Lernen ermöglicht.